Als Kandidat für die Aufnahme in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes ist das Quartier Impérial ein Modell für Städtebau nach den Plänen des deutschen Kaisers Wilhelm II.
Es erstreckt sich um den großen Bahnhof, der von 1905 bis 1908 auf über 3000 Pfählen erbaut wurde. Er ist ist ganz aus grauem Sandstein und erinnert gewollt an die robusten Festungsschlösser des Rheintals.


Auf beiden Seiten der breiten Strassen des Viertels stehen bunte Fassaden von Gebäuden und Einfamilienhäusern, die von Architekten aus ganz Europa erbaut wurden. Von der romanischen Kunst bis zum Jugenstil, alle architektonischen Moden der Belle Epoque sind hier harmonisch vertreten.
Als Hinweis auf die Modernität verlängert sich das Quartier Impérial im zukünftigen Viertel des Amphithéâtre. Das Centre Pompidou-Metz steigt bereits aus der Erde als ehrgeiziges französisch-japanisches Projekt von Jean de Gastines und Shigeru Ban, zusammen mit Philip Gumuchdjian Architects für den Entwurf des prämierten Projektes für den Wettbewerb.
Das Quartier Impérial, ein Modell des Städtebaus
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